Methoden

 

Glückliche und zufriedene Kinder die sich selbst sein dürfen, gibt es etwas schöneres? Oft werden Kinder und Jugendliche durch Einflüsse aus ihrer Umgebung in ihrer Entwicklung und Selbstfindung stark geprägt und eingeschränkt. Sie verlieren Ihre Unbeschwertheit, es entstehen Ängste, Unsicherheit, Depressionen und vieles mehr.

 

Wie können wir unseren Kindern helfen?

Ganz einfach; wir "kommunizieren" mit dem Unterbewusstsein! In unserem Unterbewusstsein sind all unsere Emotionen und Gefühle beheimatet, negative wie positive. Ziel ist es, diese Gefühle und Emotionen zu unserem Vorteil zu verändern. Hierfür gibt es verschiedene Übungen und Techniken aus der Hypnosetherapie, wie z.Bsp. Visualisierungen, Metaphern, Glaubenssätze und vieles mehr. So werden emotionale Blockaden und Themen gelöst, man wird in die Achtsamkeit gebracht. Die Kinder können wieder mit Freude und Leichtigkeit druchs Leben gehen! Diese Methode eignet sich nicht nur für Kinder, auch Eltern und Betreuungspersonen können davon profitieren. 

 

Wie heisst es doch so schön; glückliche Kinder frohe Eltern!

Mind-TV

Mind-TV

Die Vorstellungskraft und Fantasie wird genutzt, denn alles was man sich vorstellen kann ist auch veränderbar.

Emotionen

Emotionen

Emotionen und Gefühle sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert und der Schlüssel zur Auflösung vieler Probleme.

Umwandlung

Umwandlung

Wir wandeln schlechte Gefühle und Emotionen in für uns hilfreiche Gefühle um.

Metaphern

Metaphern

Die Metapher stellt ein Gefühl in der Form eines Bildes dar. Somit kann man Distanz sowie Verbundenheit zu dem Gefühl schaffen. Metaphern lassen sich vielseitig einsetzen.

Glaubenssatz

Glaubenssatz

Unsere Gedanken sind sehr mächtig. Sie machen uns zu dem was wir glauben zu sein. Wir wandeln negative Glaubenssätze in für uns nützliche Glaubenssätze um.

 

Anwendungsbereiche

Selbstverletzung

Ritzen

Schlagen gegen Gegenstände

Anspannung

Wut

Depressionen

Ängste

Hoffnungslosigkeit

Mangelndes Selbstwertgefühl

Schlafstörungen

Essstörungen

Esssucht

Bulemie

Magersucht

Selbstverletzung/Depressionen bei Kindern und Jugendlichen

Fügen Kinder und Jugendliche ihrem Körper bewusst Schäden zu, spricht man von einem selbstverletzenden Verhalten. Diese Selbstverletzung kann durch „Ritzen“, Verbrennungen oder Schlagen gegen Gegenstände hervorgerufen werden. Ritzen mit Messern, Rasierklingen, Scheren oder Glasscherben stellt dabei mit etwa 65 Prozent die häufigste Form der Selbstverletzung dar.

 

Die Ursachen und Risikofaktoren sind abhängig vom Alter. So tritt selbstverletzendes Verhalten bei Vorschulkindern seltener und vorwiegend im Zusammenhang psychischer und körperlicher Erkrankungen auf. Aber auch Liebesentzug und Bindungsstörungen können selbstverletzendes Verhalten begünstigen.

 

Bei Jugendlichen gehört Selbstverletzung zu den häufigsten Diagnosen. Diese tritt verstärkt auf mit:

 

- Depressionen,

- Essstörungen,

- Zwangs- und Angststörungen,

- Störungen des Sozialverhaltens sowie

- einer sich entwickelnden Persönlichkeitsstörung

 

Für die Jugendlichen stellt Selbstverletzung häufig eine Art „Bewältigungsstrategie“ dar. Sie verletzen sich selbst, um sich von negativen Gefühlen wie Ängste, Anspannung, Wut oder Hoffnungslosigkeit Erleichterung zu verschaffen, zwischenmenschliche Probleme aufzulösen oder einen positiven Gefühlszustand herbeizuführen.

 

Die Abgrenzung von einer Depression ist nicht immer leicht. Dies liegt vor allem daran, dass Depressionen bei Kindern und Jugendlichen in aller Regel im Zusammenhang mit gleichen oder ähnlichen Problemen auftreten wie selbstverletzendes Verhalten.

Zudem ist der Verlauf von Depressionen gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr variabel. Dennoch können unter Einbeziehung des Alters zwei Gruppen mit spezifischen Symptomen beobachtet werden. So zeigen jüngere Kinder typischerweise folgende Symptome:

 

1. Traurigkeit

2. Zurückgezogenheit

3. körperliche Schmerzen (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen)

4. Wütendsein und unerklärte Wutanfälle

5. Gereiztheit

6. Müdigkeit

7. Angst vor dem Tod

8. Gelangweiltsein

 

Die betroffenen Kinder berichten wenig Positives über sich selbst. Sie machen zudem häufig sich selbst für ihre Stimmung, Beschwerden sowie Probleme in der Familie verantwortlich. Auch „Weiss nicht“-Anworten sind charakteristisch, insbesondere wenn sie ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit verspüren, Konzentrationsprobleme haben und keine Entscheidungen treffen können. Daneben sind wie bei Erwachsenen in vielen Fällen Appetitlosigkeit sowie Schlafstörungen zu beobachten.

 

Bei älteren Kindern und Jugendlichen äußert sich eine Depression oftmals anhand folgender Anzeichen:

 

- selbstverletzendes Verhalten

- sozialer Rückzug (trifft sich nicht mehr mit Freunden, geht nicht mehr in den Sportverein)

- Beziehungsprobleme

- Leistungsabfall in der Schule

- Verschiebung des Tag-Nacht-Rhythmus

- Substanz- und/oder Alkoholmissbrauch